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Wie geht es weiter mit Griechenland?

Der moegliche Fall GREXITDer maroden Wirtschaft der Vereinigten Staaten von Amerika (USA) hat es gut getan das auch die Bundesrepublik Deutschland den Steigbügel für erpresserische Sanktionen (entgegen der WTO Statuten) gegen die Russische Föderation gehalten hat, womit klar sein dürfte - das in Zukunft russische Milliarden in China landen werden, anstatt bei bundesdeutschen Arbeitgebern.
Das nunmehr die Eurokrise samt einem laut griechischen Knall vor der Rückkehr steht, ist spätestens seit den jüngsten Wahlen in Griechenland, samt dessen Linksruck klar. Und auch wenn in diesen Tagen die Ratingagentur Moody's dem griechischen Staat, nach dem Wahlsieg der linken Syriza Partei mit einer Herabstufung der Bonität droht, kann dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch nach Meinung von BERLINER TAGESZEITUNG - Berliner Tageblatt - Deutsche Tageszeitung, die Bundesrepublik Deutschland sehr teure Federn wird lassen müssen. Dies besonders, da man an einem "faulen Kompromiss" - der baldigen Verlängerung von Kreditrückzahlungen für Griechenland (was zumindest einem teilweisen Schuldenschnitt gleichkommt) weder in Brüssel, Paris, London oder gar in Berlin vorbeikommen wird.
Eine Moody's Abstufung von derzeit Caa1 (hohe Ausfallrisiken für Gläubiger, welche ihr Geld nur bei günstiger Entwicklung zurückbekommen) dürfte hierbei weder den neuen Kabinettschef und Ministerpräsidenten, Alexis Tsipras, noch seinen Mitstreitern - dem Politikprofessor und neuen Außenminister Nikos Kotzias, oder dem hochintelligenten Wirtschaftsprofessor und entschiedenen Gegner der Sparprogramme, den und neuen griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis, tangieren. Bisher hatte Griechenland die gigantische Summe von 183,5 Milliarden Euro an EU-Hilfen bekommen – der unglaubliche gesamtdeutsche Anteil daran beträgt unglaubliche 49,5 Milliarden (27 Prozent) – wohlgemerkt von im Jahr 2014 – 18 Euro-Zonenstaaten / seit dem 01.01. 2015 ist als neunzehntes Mitglied das wirtschaftlich angeschlagene Litauen hinzugekommen.
Diese unglaublichen 183,5 Milliarden Euro an EU-Hilfen nach einer Griechenland-Pleite zu retten – dürfte ein fast illusorisches Unterfangen sein, womit das sauer verdiente Geld der deutschen Steuerzahler auch durch Mitwirkung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), als bisher vehemente Befürworterin einer finanziell griechischen Rettung – abgeschafft wäre!
Im April 2014 hatte Kanzlerin Merkel bei einem Besuch in Griechenland noch getönt: "In ihrem Land stecken Möglichkeiten, die noch gar nicht erfasst worden sind" – das diese so genannt griechisch "Merkelschen-Möglichkeiten" nun die EU zurück in die Euro-Krise bringen könnten - scheint man im politischen Berlin zumindest "noch" ganz gelassen zu sehen.
Sicher wird Bundeskanzlerin Merkel zum Ende dieser Woche bei ihrem Treffen in Straßburg mit dem französischen Staatspräsidenten François Hollande und dem Präsidenten des Europäischen Parlaments Martin Schulz, über den "Finanz-Fall Griechenland" ebenso debatieren, wie über der Umstand, dass der neue griechische Regierungschef Alexis Tsipras sich von einer gemeinsamen Erklärung der Staats- und Regierungschefs der EU zur Möglichkeit neuer Sanktionen gegen Russland deutlich und mit Nachdruck distanziert hat.
Tsipras monierte in einer Erklärung, die Regierung in Athen sei vorher nicht konsultiert worden und die Verantwortlichen hätten die "normale Prozedur" umgangen. Griechenland habe der gemeinsamen Erklärung der Staats- und Regierungschefs nicht zugestimmt, erklärte Tsipras' Büro nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG - Berliner Tageblatt - Deutsche Tageszeitung. Ob man zumdem in Frankreich gewillt ist über einen "Grexit-Fall" und den Verlust von Steuermilliarden nachzudenken, ist ebenso fraglich?   (X.Liang---BTZ)