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Politik

Ukraine: Einigung im Gasstreit - blutet jetzt Europa?

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Ohne russisches Gas geht derzeit NichtsWenn die Europäische Union (EU), oder die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) - gedacht hatten in ihrem Hegemonieverhalten einer rücksichtslosen Osterweiterung gar siegreich im Gasstreit zwischen der Russischen Föderation und der Ukraine zu sein, so musste man von Washington über London, Paris, nach Brüssel bis Berlin feststellen - dass Russland hat den weitaus längeren Atem in Sachen Gas hat!
So war es den an Russland einer aktuellen Einigung im Gasstreit mit der Ukraine nur zuzustimmen, wenn Kiew bis zum Jahresende 2014 - einen Großteil seiner Schulden an Moskau zurückzahlt und bei zukünftigen Gaslieferungen aus Russland in Vorkasse geht. Zudem musste die Ukraine einen Gaspreis von 380 US-Dollar je tausend Kubikmeter Gas akzeptieren.
Russlands Energieminister Alexander Nowak sagte nach diesem Verhandlungserfolg: "Das ist unser Beitrag zu dem Kompromiss, damit es zu einer stabileren Lage in der Ukraine kommt, es im Herbst und Winter keine Schwierigkeiten gibt und die Lieferungen an die europäischen Verbraucher stabil gehalten werden können." Und man konnte zwischen den Kontrahenten aus Moskau und Kiew deutlich sehen wer den deutlich längeren Atem in einem bevorstehend sehr kalten Winter hat. Ohne Russland und dessen Gas, es welchem es aktuell keinerlei Alternative gibt, gäbe es - dies weiß auch die EU - keinerlei Lösung. So konnte denn auch EU-Kommissionspräsident Josè-Manuel Barroso nur knapp 24 Stunden vor dem Ende seiner Amtszeit versuchen verbal zu retournieren: "Ich bin glücklich, dass politische Verantwortung, die Logik der Zusammenarbeit und einfacher ökonomischer Sachverstand obsiegt haben. Nun gibt es keinen Grund mehr, warum es für die Menschen in Europa im Winter kalt bleiben sollte."
Das nunmehr die Ukraine die Vorauszahlung russischen vor allem aus den ohnehin bestehenden Hilfsprogrammen Europas und des Internationalen Währungsfonds (IWF) begleichen kann, dürfte allerdings nichts anderes heißen, als dass der Steuerzahler in Europa (und der Bundesrepublik Deutschland) für die Gaslieferungen an die Ukraine finanziell mit seinen Steuergeldern aufkommen muss...
BERLINER TAGESZEITUNG - Berliner Tageblatt - Deutsche Tageszeitung stellt nach Beilegung dieses Gasstreites denn auch süffisant in seiner Meinung fest: "So wie im beigelegten Gasstreit wird sich am Ende auch der Sanktionsweg der Europäischen Union - als fataler Irrweg herausstellen, welcher schon aktuell nicht nur der bundesdeutschen Wirtschaft sehr teuer zu stehen kommt. Dies vor allem da Sanktionen immer beide Seiten treffen, wie Russlands Staatspräsident Wladimir Putin vor einiger Zeit treffend dazu sagte.   (L.Wasiljewitsch---BTZ)

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27.07.2016 || 12:22 Uhr
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