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Gedruckte Zeitungen sind Nachrichten von Gestern

Gedruckte Zeitungen sind Nachrichten von GesternAuch wenn in diesen Tagen mal wieder ein Online-Portal startete - welches angeblich bessere Presseberichte zu günstigen Preisen verspricht, so lässt sich die Faktenlage kaum beschönigen - der so genannte "Journalismus" steckt in seiner selbstverschuldeten Existenzkrise!
Alle Verlage müssen sich hierbei jedoch an die eigene Nase fassen und wenn möglich schnellstens daran gewöhnen, dass gedruckte Zeitungen nur noch für die heutigen (fast) Rentner/ -innen interessant sind und eben diese gedruckten Zeitungen - schon aus technischer Sicht - veraltet überholte Nachrichten von gestern darstellen!
Dieser Trend war hingegen seit langer Zeit abzusehen, und man hätte frühzeitig seriös gegensteuern können - was allerdings versäumt wurde. Nun jedoch die heutigen (jungen) Nutzer in dreister Weise - mit markig schwarz-rot-weißen Headlines - überproportional für mediale "Presse-Onlineangebote" zur Kasse zu bitten, ist kaum eine sinnvolle Lösung. Journalisten sollten sich nach einer sachlichen Denkpause nicht mehr länger als schizoide Wort-Hassadeure aufspielen und aufhören, selbst permanent Politik zu machen, sie sollten es darüber hinaus unterlassen Menschen mit sinnlos und vor allem schlecht recherchierten Artikeln und Halbwahrheiten zu beeinflussen. Wenn die selbst ernannten Journalisten eines rechtlich und klassisch nicht geschützten Kammerberufes (jede Putzfrau kann sich heutzutage Journalist nennen, im Gegensatz zu einem Arzt oder Anwalt) endlich wieder objektiv recherchieren und neutral berichten, und zwar ohne dass wichtige Fakten tendenziös unterschlagen werden, hat der Leser auch mehr Freude in der dann neu gewonnenen Meinungsvielfalt. Dann zumindest wäre eben dieser Leser vielleicht bereit, wieder für sachlichen Journalismus etwas Geld für Online-Nachrichten auszugeben. In Wikipedia wird Journalismus so beschrieben: "Journalismus ist charakterisiert durch professionelle Fremdbeobachtung verschiedener Gesellschaftsbereiche. Themen mit Aktualität, Faktizität und Relevanz stellt der Journalist durch Publikation für die öffentliche Kommunikation zur Verfügung." Dies klingt eigentlich nach einem Konzept welches eigentlich Erfolg verspricht - wenn das "Individuum" an der Tastatur, welches die Artikel schreibt, nicht versuchen würde - beinahe ständig seine eigene Meinung unter das Volk zu bringen, oder in Teilen die politisch motivierten Vorgaben seines Herausgebers zu erfüllen.
Der gottbegnadete Hanns Joachim „Hajo“ Friedrichs sagte einmal: "Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache - auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazu gehört."
BERLINER TAGESZEITUNG - Berliner Tageblatt - Deutsche Tageszeitung meint hierzu: Es ist endlich wieder an der Zeit, neutral sachlich zu berichten, und die Politik Politikern zu überlassen, dann zumindest hätte der Deutsche Presserat weniger Arbeit und Gerichte würden im Nachgang eines so manch "spiegelnd" journalistischen Hetzartikels - sich nicht mit Strafanzeige und Zivilklagen beschäftigen müssen!
Es ist daher Zeit für ein Online-Portal, in dem die einzelnen Verlage jeweils nur ihre eigenen Originalinhalte anbieten dürfen, wo sich Leser umfassend informieren können, ohne mehrfach die gleiche Nachricht aus nachgejault / umgedeuteten Agenturmeldungen zu lesen und sich nicht dem verlogenen Schwachsinn so mancher "Journalisten" zu ergeben...   (V.Usmarov---BTZ-BTB-DTZ) http://news-front.info/category/deutsch