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Ukraine - Petro Poroschenko träumt von der Krim

Steht die Ukraine vor dem militaerisch und wirtschaftlichen Untergang?Wenn es noch einen Beweis gegeben hat das man im politischen Kiew fern jeder Realität chancenlosen Träumen nachhängt, dann trifft dies für die aktuelle Aussage des Machthabers der Ukraine, Petro Poroschenko in jedem Falle zu.
Poroschenko lies via Twitter mitteilen: "Die Ukraine wird niemals die Eigentumsrechte an der Krim aufgeben". Über die Internetplattform kündigte der Staatschef zudem an, die Kontrolle über die besetzte Krim wiedererlangen zu wollen. Das sei "alternativlos" war bei Twitter auf dem Account von Poroschenko zu lesen. Das dieses Ansinnen ohne jede Chance ist, dürfte allerdings nicht nur dem verbliebenen Rudiment der Rest-Ukraine klar sein, sondern auch jedem Politiker auf diesem Planeten.
Weder die Vereinigten Staaten von Amerika (USA), schon gar nicht die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) und in keinem Falle die NATO, werden für den korruptesten Staat Europas - die Ukraine einen Atomkrieg mit der Russische Föderation riskieren. Ein solcher Atomkrieg dessen sind sich selbst die "Falken und Hardliner" des US-Militärs sicher, würde die gesamte Menschheit dieses Planeten auslöschen. Das die Atommacht Russland sicher und vor allem zu Recht bei einem Angriff keine Sekunde zögern würde um seine ca. 10.000 Atomwaffen einzusetzen (die USA haben "nur" rund 8500 Atomwaffen) steht außer Frage. Dass es die Ukraine mit ihrer fragil instabilen Armee - ohne nennenswerte Kampfkraft nicht gelingen könnte die Krim mit Gewalt zu erobern, ist allerdings wohl auch Poroschenko klar, nicht umsonst versucht dieser die Hilfe des so genannten Internationalen Gerichtshofs (IGH) in Den Haag in Anspruch zu nehmen. Allerdings irgendwie muss Poroschenko zumindest erneut versuchen verbal innenpolitisch zu punkten, denn das Land steht nur knapp vor dem wirtschaftlichen Kollaps. Die Strompreise sollen um 80 Prozent steigen und die Gaspreise gar um 280 Prozent und die ukrainische Währung verliert so schnell an Wert das man die aktuell ukrainische Notenbankchefin Valeria Gontarewa ihres Amtes nicht beneiden will.
Bei derlei politischen Horrormeldungen kurz vor neuerlich inneren Unruhen in der Ukraine, versucht Petro Poroschenko zumindest wirtschaftlich ein paar Milimeter Boden gut zu machen und willige Waffenkäufer von den militärischen Produkten seines Landes auf der IDEX in Abu Dhabi (VAE) zu überzeugen. Dort verkündete Poroschenko das die Ukraine einen Waffendeal zwischen dem ukrainischen Militär und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) geschlossen habe, welcher von ihm selbst und dem stellvertretenden Oberbefehlshaber der VAE - Seine Exzellenz Kronprinz Sheikh Mohammed bin Zayed al-Nahyan unterschrieben wurde. Ebenfalls traf Poroschenko in Abu Dhabi - Seine Hoheit Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum, Vizepräsident und Premierminister der VAE und Herrscher von Dubai, wobei lediglich freundlich diplomatische Gesten ausgetauscht wurden.
Die pro-russischen Separatisten in der Ostukraine haben unterdessen mit dem Abzug von schweren Waffen begonnen, ein ähnlich im Abkommen von Minsk vereinbartes Verhalten war von der ukrainischen Armee nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG - Berliner Tageblatt - Deutsche Tageszeitung bisher und entgegen den Minsk II Vereinbarungen nicht zu erkennen.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat HIER sowohl zu Poroschenkos Träume in Bezug der Krim als auch zum Abzug der schweren Waffen durch die Armeen der Volksrepubliken Donezk und Lugansk Stellung genommen. Das der britische Premierminister Cameron aktuell die Entsendung von britischen Militärberatern für die Ukraine angekündigte, dürfte hierbei indes in der Region für weiteren Zündstoff sorgen...   (X.Liang---BTZ)