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Internationale Nachrichten - Berliner Tageszeitung

Russland und das strapazierte Wort: Völkerrecht

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Ostukraine - steckt die Diplomatie vorerst fest?Egal was die Russische Föderation tut, die westlichen Gazetten / "Medien" haben sich mit kruden Berichten und Thesen festgelegt und sehen in Russland, ohne sachliche Objektivität den zu scheltenden Buhmann, weil es sich eben gerade so gut verkaufen lässt. Diesen vorgenannten Eindruck gewinnt nicht nur der Verfasser dieses Artikels, Nein es ist und scheint gängiger Sprachgebrauch bei westlichen Politikern und Medien zu sein. Das sich Selbige von den hoch verschuldeten Vereinigten Staaten von Amerika (USA) zu dieser verschrobenen Ansicht und deren Vorteil instrumentalisieren lassen, nun auf diese Idee kommen zumindest aktuell nur wenige Beobachter in der "rechtsstaatlich" westlichen Hemisphäre. Die Keule der Kritik geht sogar soweit, in der humanitären Unterstützung Russlands, für die abtrünnigen Gebiete im Osten der Ukraine, etwas Negatives zu sehen.
Angesichts der katastrophal humanitären Lage im Konfliktgebiet Ostukraine, hervorgerufen durch die Unterbrechung von Strom, Gas, Wasser, Geld und Lebensmittellieferungen - hier klar definiert durch die Staatsführung der Ukraine, hat Russland eine nunmehr Regierungskommission gegründet, um vor allem die Ballungsregionen Donezk und Lugansk zu unterstützen.
Mit diesem Schritt stellt Russland seine vom Westen umstrittene Unterstützung der von der Ukraine abtrünnigen Gebiete Donezk und Lugansk erstmals auf eine sachlich offizielle Ebene und wer in der westlichen Welt wenigstens etwas Herz im Leibe trägt, dem dürften die hungernd frierenden Kinder in der Ostukraine nicht ganz so egal sein - wie dem politischen Kiew. Die russische Staatsführung hatte zuletzt immer wieder mit Nachdruck davor gewarnt, dass die wirtschaftliche und auch finanzielle Blockade des Donbass (Ostukraine) durch die ukrainische Regierung, zu einer Katastrophe führen werde. Die Infrastruktur in dem Konfliktgebiet ist vielerorts zerstört. Menschenrechtler berichten von verheerenden Zuständen mit Hunger, fehlender Heizung und Wassermangel, auch der andauernd mörderische Beschuss von zivilen Einrichtungen in der Ostukraine - durch die ukrainische Armee, verschlechtert die Lage der Zivilbevölkerung stündlich. So wartet denn das gebeutelte Volk in der Konfliktregion flehend auf den mittlerweile zehnte russische Hilfskonvoi, wobei die 170 russischen Lastwagen Angaben zufolge 1400 Tonnen humanitäre Güter geladen haben. Das die ukrainische Regierung sogar diese humanitären Hilfslieferungen als so genannte "Verletzung ihrer Hoheitsrechte" kritisiert, zeigt auf anschauliche Weise - wie weit sich die Ukraine (nach aktuellen Informationen von Transparency International, korrupteste Staat Europas), samt seiner politischen "Führungsriege", von jedweder Menschlichkeit entfernt hat.
Das ausgerechnet die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, als ehemaliges Mitglied der sozialistischen Pionierorganisation Ernst Thälmann und der sozialistischen Freien Deutschen Jugend (FDJ) der Deutschen Demokratischen Republik, wo Angela Merkel sogar angeblich "Sekretärin für Agitation und politische Propaganda" war, (in der Freien Deutschen Jugendorganisation wurde Solidarität und Menschlichkeit gelehrt), sich mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko (welcher aktuell sogar Waffen auf Kredit kaufen will um gegen die Ostukraine vorzugehen), nicht nur die Sanktionen gegen Russland vorantreibt, sondern vor allem scheinbar mit deutschen Steuermillionen die Oligarchen des korrupt ukrainischen Systems unterstützt, macht laut Meinungsumfrage viele Bürger sprachlos.
Nachdem allerdings wie vorgenannt, durch die ukrainische Führung - sowohl Strom, Wasser als auch der Lebensmittelwarenverkehr im Donbass unterbrochen wurden, ist es von westlicher Seite geradezu heuchlerisch diesen Osten der Ukraine noch als Teil der Ukraine zu bezeichnen. Was nun folgen kann dürfte als Damoklesschwert über der Konfliktregion hängen, denn sobald sich russische Soldaten offiziell in der Ukraine aufhalten - ist die Ukraine nur einen kleinen Zwischenfall von einem gerechtfertigt legitimen Eingreifen des russischen Militärs entfernt. Einem dann sicher solch brachial militärischem Eingreifen des hochgerüstet russischen Militärs, hätte die nur Millimeter vor dem Staatsbankrott stehende Ukraine - weder militärisch noch in irgendeiner anderen Form, kaum 72 Stunden etwas entgegenzusetzen.
Auch die wie auch immer geartet westlich tendenziös propagandistische "Berichterstattung" kann an diesem Punkt kaum noch etwas ändern, zumal Russland mit jedem Tag der aktuellen Sanktionen - immer weniger zu verlieren und mit einem militärischen Eingreifen in der Ukraine immer mehr zu gewinnen hat! Mit dem aktuell von der Ukraine erklärten Ende des Blockfreien Status, mit dem Ziel eines NATO beitritt, dürfte es nun im ureigen strategischen Interesse Russlands sein - egal wie - diesen Beitritt der Ukraine zu NATO nie eintreten zulassen und im Donbass eilig mit eigenen Friedentruppen zu intervenieren!
Beobachter vor Ort sehen die Lage nüchtern mit dem Worten bewertet: "Wenn eine Regierung ihr eigenes Volk militärisch angreift, und das hat Kiew unbestritten getan, ohne vorher überhaupt den Versuch zu einer friedlichen Lösung des Konflikts zu unternehmen, dann muss sie in den Augen dieses bedrängten Teil des Volks, jede Legitimation verloren haben. Kiew tut seit Monaten alles dafür, die Bevölkerung der Ostukraine in die Arme Russlands zu treiben. Tausende Zivilisten wurden durch den mörderisch menschenverachtenden Granatbeschuss der ukrainischen Armee in ihren Häusern getötet. Das Russland nunmehr den so genannten Versorgungspart für die notleidende Bevölkerung übernimmt, welchen eigentlich Kiew ausfüllen müsste, wird sicher nicht dazu beitragen die Sympathiewerte Kiews bei den Ostukrainern zu steigern.
Auch das mediale gekrähe nach dem Völkerrecht - ist überstrapaziert, dieses wurde je nach Fall (Jugoslawien 91'/99', Irak, Libyen - etc.) vom Westen für sich ausgelegt und gipfelte nicht zuletzt in eiskalten US-amerikanischen Lügen für einen Irak-Krieg - oder sogar in menschenverachtenden Folterungen durch den US-Geheimdienst CIA, wohl wissentlich mit scheinbarer Unterstützung der EU-Staaten von Polen und Rumänien. Das allerdings die aktuelle Krise in Russland auch der deutschen Wirtschaft langsam aber sicher deutliche Probleme bereiten wird, wobei der DIHK (Deutscher Industrie- und Handelskammertag) bereits vor "Bremsspuren" in der Bilanz von Firmen gewarnt hat, ist ebenso klar wie die Aussage des bundesdeutschen Außenministers Frank-Walter Steinmeier: "Wer Russland wirtschaftlich in die Knie zwingen wolle, irre gewaltig, wenn er glaube, dass das zu mehr Sicherheit in Europa führen würde!"
Mit Blick auf das umsichtigen Handeln des russischen Präsidenten Wladimir Putin, ist es nur seiner Person zu verdanken, dass die Halbinsel Krim vom Bürgerkrieg wie in der Ostukraine verschont blieb und nun wieder zum Staatsgebiet der Russischen Föderation gehört! Russlands Präsident Wladimir Putin brachte es hierbei vor kurzem deutlich auf den Punkt: "Natürlich wird es niemand schaffen, uns einzuschüchtern, uns Einhalt zu gebieten oder Russland zu isolieren." Dabei gibt die Russische Föderation an der aktuellen Lage sowohl der rücksichtslosen EU- als auch NATO Osterweiterung die Schuld, wobei sich BERLINER TAGESZEITUNG - Berliner Tageblatt - Deutsche Tageszeitung nach sachlicher Betrachtung der letzten 24 Monate, diesem Vorwurf Russlands anschließen muss.   (L.Wasiljewitsch---BTZ)

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30.05.2016 || 22:59 Uhr
ZIT!Date wurde erstellt von Ziegert IT.

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