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Ein "vergiftetes Angebot" aus der Ukraine?

Wie lange siegt Putin tatenlos zu
Das der russische Präsident Wladimir Putin zusammen mit seinem Außenminister Sergei Wiktorowitsch Lawrow den "Friedensplan" des ukrainischen Präsidenten Poroschenko nicht annehmen konnten, wird dieser sicher bereits vor dessen Offerte gewusst haben.
Vor diesem Hintergrund fordert nunmehr Russlands Außenminister Lawrow zu Recht einen "allumfassenden Waffenstillstand", welcher in erster Linie die von Seiten der Ukraine unter Granatfeuer genommene Zivilbevölkerung schützen soll.
Die vom ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko geforderte einseitige Feuerpause, welche in Moskau nur als "politisches Manöver" bezeichnet werden kann, musste zudem von den pro-russischen Aktivisten, welche im Kampf um ihre Freiheit stehen, als annehmbar und unzureichend bezeichnet werden. Russlands erwartet daher einen sofortig allumfassenden Waffenstillstand und keine kurze Feuerpause, dies muss das vordringliche Ziel der diplomatischen Bemühungen sein. Besonders nach dem gewaltsamen Tod zweiter russischer Journalisten muss es die Bestrebung sein, den Kampf zu beenden und den Menschen welche die Loslösung von der Ukraine anstreben - endlich in Freiheit ihren Frieden zu geben. Unterdessen hat die russische Justiz gegen den ukrainischen Innenminister Arsen Awakow, sowie den Oligarchen und Milliardär Igor Kolomoiski (Gebietsgouverneur) der Region, Ermittlungen eingeleitet. Zwischenzeitlich besetzte der ukrainische Präsident Poroschenko die Position des Außenministers neu. Diese soll nun Pawlo Klimkin (seit Jahren ukrainischer Botschafter in Deutschland) bekleiden - wozu
BERLINER TAGESZEITUNG gratuliert.
Die Vereinte Nationen (UN) gehen unterdessen von fast 50.000 vertriebener Menschen in den Spannungsgebieten aus, was einmal mehr die Tatsache unterstreicht, dass die ukrainische Übergangsregierung jedwede Kontrolle über die Ostukraine verloren hat.
Dies zusammen mit der Tatsache, dass nur die neue Erdgas-Trasse "South-Stream" die Energierversorgung der Europäischen Union (EU) gewährleisten kann, sollte die Bestrebungen für einen Frieden in der Ostukraine, aller diplomatischer Entscheidungsträger vorantreiben.
   (P.Hansen---BTZ)