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GroKo - Vom trüben Lobgesang der "schwarzen Null"

GroKo - Der trübe Lobgesang von der Vor dem Hintergrund mangelnder Konjunkturimpulse ohne klare Richtung, hat sich der Aktienmarkt (Dax 9252,94 Punkte / MDax 16 290,12 Punkte / TecDax 1263,64 Punkte) orientierungslos in ein wirtschaftliches Minuswochenende verabschiedet. Der fehlende Impuls spiegelte sich auch im Bruttoinlandsprodukt (BIP) wieder, welches im dritten Quartal dieses Jahres 2014 (im Vergleich zum Vorquartal preis-, saison- und kalenderbereinigt) nur um kümmerliche 0,1 Prozent gewachsen ist.
Das dieses nicht erbauliche Wirtschaftsergebnis am Rande der Rezession auch eine Folge der US-hörigen Außenpolitik der Großen Koalition (GroKo), unter Führung von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU) zu sein scheint, tuscheln Wirtschaftsjournalisten nicht erst seit der völlig überzogenen EU-Sanktionspolitik gegen Russland hinter vorgehaltener Hand auf den Fluren der politischen Bühne in Berlin.
Auf den ersten Blick passt hier die Beweihräucherung von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) nicht in Bild, auf den zweiten hingegen schon. Es ist der erste Bundeshaushalt ohne neue Schulden seit mehr als 40 Jahren wird hier getönt, Wolfgang Schäuble hofft scheinbar sichtlich auf einen Eintrag in den Geschichtsbüchern, doch das die Kosten wichtiger Projekte der Großen Koalition darin schlichtweg fehlen, zeigt hinter der beklatschten "schwarzen Null" den vergifteten Schuldenberg für zukünftige Generationen.
Kritiker sagen dazu: "Die Schulden werden nur in die Zukunft verschoben, dringend notwendige Investitionen zum Beispiel in die Infrastruktur finden nicht statt - mit der Folge, das solange auf Verschleiß gefahren wird, bis alles kaputt ist, spätestens wenn die erste Autobahnbrücke einstürzt wird auch ein Herr Schäuble merken, dass Geschichtsbücher und Papier sehr geduldig sind."
BERLINER TAGESZEITUNG - Berliner Tageblatt - Deutsche Tageszeitung geht einen Schritt weiter und gibt sich der Meinung hin, dass man bei über zwei Billionen Staatsschulden und unveränderter Ausgaben denen keine Deckung gegenüber steht, von einer "schwarzen Null" sprechen kann, ist geistloser Nonsens.
Linkspartei und Grüne werfen der aktuellen Bundesregierung unterdessen vor, diese spare sich wichtige Informationen, nur um die so genannt beweihräuchernde "schwarze Null" zu schaffen. Was sie jetzt schleifen lasse, räche sich aber in Zukunft, vor allem weil der Verschleiß zunehme müsse künftig noch mehr investiert werden, dies wäre dann allerdings wohl kaum noch mit so genannten "Sonderfonds" zu reparieren...   (P.Hansen---BTZ)

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